Eifelsteig: Im Butzerbachtal, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz
  • Strecke: 17
  • Dauer: 05:15
  • Schwierigkeit: mittel

Eifelsteig-Etappe 15

Kordel

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Start der Eifelsteig-Etappe 15 ist Kordel, Ziel ist Trier

Deine Wanderung auf dem Eifelsteig startet heute im kleinen Ort Kordel, im Tal der Kyll gelegen. Heute wird es spannend: Felsig mit Höhlen und sogar Hängebrücken erwarten Dich - und natürlich DAS Ziel: Die Römerstadt Trier!
Auf den ersten Schritten bist Du im malerischen Kylltal unterwegs, ein leichtes Plätschern des kleinen Flusses begleitet Dich und bringt Dich in Schwung für den Tag. Dann wird es felsiger, ein Bach windet sich Stein für Stein durch das Tal, manchmal sogar als kleiner Wasserfall. Um Dich herum ursprüngliche Natur, wildes Grün, Du fühlt Dich ein wenig wie auf einer Expedition. Du fragst Dich: Wie komme ich auf die andere Seite des Baches? Dann entdeckst Du die breiten Steine über die Du trockenen Fußes durchs Wasser kommst. Und nicht nur das. Auch Hängebrücken überspannen das glitzernde Wasser hier im Butzerbachtal. Wackeln die etwa? Nur ganz leicht und der Boden ist ja in Sichtweite, das schaffst Du locker und hast Spaß dabei. Nach dem wild-romantischen Tal fällt Dir ein seltsames Bauwerk auf: Scheint wie ein kleines Bergwerk, mitten in der Natur? Tatsächlich, es ist ein römisches Bergwerk mit dem Namen "Pützlöcher"
Du wanderst weiter durch die felsige Landschaft und entdeckst in einem der Felsen ein Fenster! Kann das sein? Ja. Dahinter verbringt sich im bunten Sandstein die Klausenhöhle, einst Heimat eines Eremiten. Wenn Du möchtest, kannst Du über eine Leiter in die Höhle klettern. Und dann kommt das: Ein mächtiger bunter Felsen mit eingeschlagenen Treppen. Du bist neugierig, überwindest Stufe für Stufe und oben angekommen bist Du umgeben von Fels und es eröffnet sich eine neue Perspektive auf die Umgebung. Das ist der Blick aus der Genovevahöhle, Du fühlst Dich klein und erhaben zugleich. Du nutzt die eindrucksvolle Stimmung und legst eine kleine Rast ein, dann geht es weiter. Nach der dramatischen Felslandschaft folgt ein entspannter Teil durch das Biewertal. Doch wo ein Tal ist, geht es irgendwann wieder bergauf - und es lohnt sich. Ein schmaler Felsenpfad führt Dich oberhalb der Mosel durch fast mediterranes Gelände. Warmer Kiefernduft steigt Dir in die Nase und Du ahnst es schon, Dein Ziel Trier ist nicht mehr weit. Die ersten monumentalen Bauwerke kannst Du schon erkennen: die Römerbrücke führt über die Mosel, die Konstantin-Basilika (einst Thronsaal des römischen Kaiser Kontanstins, heute evangelische Kirche) sticht aus dem Stadtbild heraus. Je näher Du dem Ziel kommst, desto stolzer wirst Du. Du hast die Etappe geschafft - und vielleicht sogar 313 Kilometer Eifelsteig! 15 Etappen, durch die ganze Eifel. Doch Du fühlst Dich, als hätte Deine Wander-Auszeit viel länger gedauert!

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Markierung der Tour:

  • Wegmarkierung Eifelsteig
gpx: Eifelsteig-Etappe-15-Kordel-Trier

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Highlights auf der Strecke

Römisches Kupferbergwerk (Pützlöcher)

Pützlöscher, © Deutsch-Luxemburgische Tourist-Information

Wissen Sie, was die Trierer Porta Nigra, der Kölner Dom und der Berliner Reichstag gemeinsam haben? Die Bausteine stammen aus derselben Gegend bei Butzweiler nahe Trier. „Pützlöcher“ nennt der Volksmund einen römischen Steinbruch, in dem die großen Quader zum Bau der Porta Nigra aus dem Felsen geschlagen wurden. Vorher wurde hier Kupfererz gefördert. Neun tiefe Schächte zeugen noch davon. Lassen Sie sich von einem Mitglied des Heimatvereins hineinführen!

Heute ist von der Steingewinnung nicht mehr viel zu sehen. Die Pützlöcher liegen in einem schönen Waldgebiet, das durch abwechslungsreiche Wanderwege erschlossen ist, allen voran die Etappe 15 des Eifelsteigs von Kordel nach Trier und durch den rund 9 km langen Premium-Rundwanderweg „Römerpfad“. Startpunkte des Römerpfad sind der Parkplatz unterhalb der Burgruine Ramstein bei Kordel und der Parkplatz Ramsteiner Weg bei Butzweiler. Letzterer liegt näher an den “Pützlöchern“. Weitere Stationen des Rundwegs sind die Römische Langmauer, die Burg Ramstein, die Genoveva- und Klausnerhöhle sowie die Hängebrücken im wildromantischen Butzerbachtal.

Eine Station der Straßen der Römer.


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Genovevahöhle

Die Genovevahöhle, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Auf die sagenumwobenen Höhle, die über Jahrtausende dem Menschen Schutz und Zuflucht bot, trifft man auf einer Wanderung über Eifelsteig oder Römerpfad.

Südlich von Kordel im Kylltal liegt die imposante und sagenumwobene Genovahöhle hoch über dem Kuttbachtal. Die Premiumwanderwege Eifelsteig und Römerpfad lotsen den Wanderer heute zu diesem einst versteckt liegenden Ort mitten im Wald. Auswaschungen, Winderosion und Frostsprengungen trotzten vor Jahrmillionen dem Bundsandstein diese muschelförmige Höhle aus dem gewaltigen Felsen.
Die Felspartie bot – vermutlich über tausende von Jahren – Menschen Schutz vor allerlei Gefahren der Natur. Davon zeugen Funde aus der Altsteinzeit über Wandscherben der Römerzeit bis zu Keramiken des Mittelalters und sogar der Neuzeit. In den Innenraum der Höhle bauten die Menschen kleinere Hütten. Einst konnte die terrassenartige Naturbauwerk nur über Leitern, Stricke oder Steighölzer erreicht werden – das schützte die Bewohner somit auch vor wilden Tieren.

Die breiteste Ausdehnung der Höhle beträgt etwa 15 m, die Decke liegt etwa 8-10 m über der Fußbodenfläche. Die Stufen zur Höhle wurden erst 1910 vom Eifelverein in den Felsen gehauen. Bei einer Rast auf den Felsterrassen kann man das behütende Gefühl selbst nachempfinden.

Höhlen besaßen schon immer etwas mystisches und waren Stoff für Sagen. Und einer solchen verdankt auch die Genovevahöhle ihren Namen. So soll Pfalzgraf Siegfried Genoveva, die Tochter des Herzogs von Brabant, geheiratet haben. Als Siegfried von einem Krieg zurückkehrte, bezichtigte der Haushofmeister Golo die Gräfin der Untreue. Genoveva sollte daraufhin zusammen mit ihrem Sohn umgebracht werden, konnte allerdings mit dem Kind in die Wälder flüchten, wo die beiden im Schutz dieser Höhle ein klägliches Leben führten. Jahre später fand der Pfalzgraf die beiden während einer Jagd wieder und nahm sie reuig und voller Freude wieder auf.

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Klausenhöhle

Die Klausenhöhle, © Deutsch-Luxemburgische Tourist-Information

Besuchen Sie die Klausenhöhle an den Premiumwanderwegen Eifelsteig und Römerpfad und lassen Sie die Vergangenheit wieder lebendig werden.

In der Klausenhöhle lebte wohl im 18. Jh. ein Klausener, ein Eremit, der sein ewiges Heil durch ein Leben in völliger Abgeschiedenheit zu erreichen suchte. Beiderseits am Eingang der Höhle sind Widerlager zur Aufnahme von Vierkantbalken zu erkennen, zwischen denen man sich eine stabile Tür vorstellen kann. Im Inneren sind in etwa zwei Metern Höhe an beiden Seiten in regelmäßigen Abständen Balkenlöcher zu sehen. Wahrscheinlich schloß eine Decke den Raum gegen die nach oben zulaufende hohe Felsplatte ab. In der Tiefe der Höhle lassen weitere Balkenlöcher eine Unterteilung des Raumes vermuten.

An der Ostseite der Höhle befindet sich eine Ausgrabung mit einem Loch in der Felsaußenwand. Erkennbar ist, dass mit Hammer und Meißel nachgearbeitet wurde. Ein geschützter Schlafraum bot sich dadurch an. Die Nische unter diesem Etagenraum war sicherlich zu einem Andachtsraum hergerichtet. In der Fensteröffnung der Etage sowie außen an der Westseite sind primitive, entfernt an Totenmasken erinnernde Gesichter erkennbar. Sie dienten wohl exorzistischen Zwecken. Böse Geister sollten ferngehalten werden.

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Hotel Deutscher Hof

Der Eingangsbereich

Unser 3-Sterne Hotel liegt mitten im Zentrum des römischen Triers, dort wo einst das Forum war. Was wir sind: Gastgeber aus ganzem Herzen. Das sehen Sie an den vielen liebevollen Details. Das spüren Sie an der umsichtigen Art, wie wir Atmosphäre schaffen. Und Sie können es sogar schmecken: Nicht nur die Marmelade ist bei uns selbstgemacht. Es sind solche persönlichen Akzente, die den Unterschied ausmachen. Weshalb unsere Gäste gerne wiederkommen.

Konditionen:
Parkplätze und Busparkplätze. Parkplatz pro Nacht 5,00 Euro, Tiefgarage pro Nacht 9,00 Euro. Saunatage pro Tag/Person 6,50 Euro (Hausgäste), 11,- Euro (externe Gäste). Whirlpool pro Einheit 3,- Euro (10 Min.), Solarium pro Einheit 3,- Euro (5 Min.).

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Nells Park Hotel

Außenansicht Nells Park

Das privat geführte **** Park Hotel liegt traumhaft inmitten des schönsten Parks von Trier, mit altem Baumbestand und Rosengarten, nur 5 Minuten von der Porta Nigra/City entfernt.
Es erwartet Sie eine Saunalandschaft mit Finnischer Sauna, Biosauna und Dampfbad, eine große Dachterrasse mit Parkblick und Fitnessraum. Bitte beachten Sie, dass wir an den Weihnachtsfeiertagen ausschließlich besondere Menüs bzw. Buffets anbieten. Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte das Hotel direkt.

Konditionen:
Nutzung der Saunalandschaft ist im Preis inbegriffen. Kostenloses W-Lan sowie der Internetzugang am Gäste-PC. Gebührenpflichtig sind der Fahrradverleih (7,50 EUR pro Tag)und der Parkplatz (5,00 EUR pro Tag).

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Infos zu dieser Route

Start: Kordel

Ziel: Trier, Parkplatz Weißhaus (+2,5 km bis Stadtmitte Trier)

Streckenlänge: 17 km

Dauer: 05:15 h

Schwierigkeitsgrad: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 683 m

Abstieg: 616 m

Tipps zur Etappe

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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